Phänomenologische Sommerschule 2025

- Teilnehmer der Sommerschule
Zehn Teilnehmer:innen haben sich Ende September 2025 in einer Ferienanlage am Salzhaff zusammengefunden. Die diesjährige Sommerschule widmete sich der Frage, wie phänomenologisches Arbeiten möglich ist. Dazu wurden neben Schriften von Martin Heidegger, Maurice Merleau-Ponty und Hermann Schmitz auch zwei Beiträge aus der therapeutischen Praxis von Teilnehmenden herangezogen.
Dies ermöglichte es, die klaren Bezüge der Neuen Phänomenologie zur konkreten Lebenswelt von Individuen und der Gesellschaft aufzuzeigen. Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussionen war die Frage nach dem ‚Wie‘ der phänomenologischen Explikation. Dabei stand das Spannungsverhältnis im Mittelpunkt, das sich zwischen der Bewahrung der intentionalen Verflechtungen der Phänomene im sprachlichen Ausdruck und einer präzisen begrifflichen Explikation auftut. Exemplarische Vergleiche zwischen Merleau-Ponty und Schmitz erwiesen sich in diesem Zusammenhang als besonders aufschlussreich.
Finanziell ermöglicht wurde diese Veranstaltung durch die Stiftung für Neue Phänomenologie. Durch diese dankenswerte Unterstützung von Unterkunft und Verpflegung konnte erst die Atmosphäre des gewinnbringenden Austauschs entstehen, die die Diskussionen unablässig begleitet hat.
